Wie Du 360 Grad Videos mit dem Smartphone machen kannst

Virtual Reality wird immer beliebter und damit auch die Käufe der Kameras, mit denen ein solchen Video aufgenommen werden kann. Das Problem an der Sache ist aber, dass solche Kameras recht teuer sind nicht jeder so viel Geld auf der Seite hat, um diese Investition zu tätigen. Die gute Nachricht ist, dass es mittlerweile auch mit dem Smartphone und verschiedenen Apps möglich ist, 360 Grad Videos zu drehen. VR Videos sind diese Tage ein ganz heißes Ding und jeder möchte sie drehen. EinBerliner Start Up hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine App zu entwickeln, die genau das kann.

VR Videos können demnach auch einfach mit dem iPhone aufgenommen und abgespielt werden. Der Name dieser App lautet Spash und sie ist seit einigen Wochen im Store verfügbar. Eine Android App ist in Planung, allerdings steht diese derzeit noch nicht zur Verfügung. Somit müssen sich Android-Nutzer noch eine Weile gedulden, bis sie ihr erstes 360 Grad Video drehen können. Spash nutzt einfach die Kamera des iPhones und macht aus vielen kleinen Ausschnitten eine große Datei. Es liegt bei einem selbst, ob eine Kombination aus Aufnahmen zu einem Video oder zu einem Foto zusammengestellt werden.

Man kann eine schöne Collage erstellen oder aber einen kleinen Film. Man kann einen Theatersaal als Foto aufnehmen und bewegte Bereiche hinzufügen. Auch der Ton ist dabei verfügbar. Das Resultat kann ganz einfach in der App gespeichert werden und man hat schließlich einen Splash erstellt, den auch andereNutzer anschauen können, wenn man das möchte. Man kann seine Ergebnisse dann mitdenen von anderen Usern vergleichen. Natürlich kann die App nicht ganz so viel, wie eine richtige Kamera, allerdings ist es ein guter Einstieg. Nach dem ersten Test gibt es zunächst nur Pluspunkte und man kann sagen, dass die Entwickler eine gute Arbeit geleistet haben.

Das Feature, das es möglich macht, Clips direkt auf Facebook zu sharen, ist ebenfalls gelungen. Wichtige Bereiche können außerdem als bewegte Bilder aufgenommen werden, was das ganze zu einem extrem besonderen Foto macht. Etwas zu bemängeln gibt es nur im Bereich der Bildqualität. Es wird derzeit aber bereits an einer 4K Umsetzung gearbeitet, sodass auch den Entwicklern dieses Manko bereits aufgefallen ist. Bislang sollte das Ergebnis als VR-Erfahrung zur Kenntniss genommen werden und weniger als VR Video. Innerhalb des Splashs lassen sich nur einsekündige Aufnahmen einfügen. Bei bewegten Szenen sieht das nicht immer ganz optimal aus. Die App wird sich aber stetig weiterentwickeln und von daher sollte sie jeder Interessierte mal ausprobieren.

Auch interessant...

Wie wichtig sind Backlinks überhaupt noch?

Wärmepumpentrockner Test – Das sollte stets beachtet werden

TFT Bildschirme im Vergleich 2018